Klemens Hegen ist in Berlin geboren und lebt und arbeitet in Deutschland und Österreich. Er studierte Philosophie und Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und besuchte im Rahmen des Studiums Seminare am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Neben dem Studium entstehen in der freien Theaterszene erste eigene Regiearbeiten in Kooperation mit dem LOFFT Leipzig. Außerdem hospitierte er bei Dimiter Gotscheff am Residenztheater München und assistierte am Ballhaus OST Moritz Riesewieck. Praktika führten ihn zu den Internationalen Filmfest-spielen Berlin und dem Deutschen Theater Berlin. Er arbeitete für die Berliner Festspiele, die Schaubühne Berlin sowie für die Filmproduktionsfirma Trimafilm.

Von 2016 bis 2019 studierte er Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Mit einer Bearbeitung von Anton Tschechows Platonow am Schauspiel Stuttgart beendete er im Sommer 2019 sein Studium und arbeitet seitdem als freischaffender Regisseur. 2019 erhielt er ein Arbeits-stipendium des Kulturreferats der Landeshauptstadt München für das ge-meinsam mit der Dramaturgin und Autorin Natalie Baudy entwickelte Re-chercheprojekt "Patient HM". Dabei verbindet sie ein gemeinsames Interesse an Zusammenhängen zwischen Erinnerung und Identität sowie an theatralen und performativen Übersetzungen von dokumentarischem und biographischem Material. Im Fokus seiner künstlerischen Arbeit sind gesellschaftliche Transformationsprozesse und die Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Forschung. Aktuell befasst er sich neben den Themen Erinnerung und Identität mit der Konstitution von Zeit, der Poesie des Scheiterns und akustischen Spiegeln.

Kontakt

k.hegen (at) gmx.de

 © 2019 Klemens Hegen